Japankäfer mit Nematoden bekämpfen

Der Japankäfer (Popilia japonica) ist ein invasiver Schädling, der sich zunehmend in Landwirtschaft, Gartenbau und auf Rasenflächen in Europa verbreitet. Er wurde 2014 das erste Mal in Italien entdeckt, seitdem breitet er sich immer weiter aus und richtet beträchtliche Schäden an. Japankäfer sind polyphag, das bedeutet, dass sie sich von einer Vielzahl an Pflanzen ernähren und so in vielen verschiedenen Pflanzenkulturen Schäden verursachen.
In der EU und in der Schweiz gilt er als Quarantäneschädling, d.h. er muss beim Pflanzenschutzdienst des jeweiligen Bundeslandes gemeldet werden.

Wie sehen Japankäfer aus?

Der Japankäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer, zu der unter anderen auch Maikäfer, Junikäfer und Gartenlaubkäfer gehören. Er ist ca. 8-12 mm groß und ähnelt im Aussehen unserem heimischen Gartenlaubkäfer. Der Japankäfer hat einen glänzenden, grünen Kopf.
Wichtigstes Erkennungsmerkmal: Auf jeder Körperseite fünf, auf dem hintersten Körpersegment zwei gut sichtbare, weiße Haarbüschel. Seine Larven sind typische Engerlinge und nur schwer von anderen Arten zu unterscheiden.


Wie können Japankäfer bekämpft werden?

Zum Fangen der adulten Käfer wurden Fallen mit einem spezifischen Lockstoff entwickelt. Viel entscheidener ist es jedoch die Larven in der Erde zu bekämpfen, um eine Vermehrung nachhaltig zu unterbrechen. Das 2. und 3. Larvenstadium des Japankäfers kann sehr gut mit Nematoden der Art Heterorhabditis bacteriophora bekämpft werden. Die Japankäfer legen ihre Eier vorzugsweise in feuchte Rasenflächen. Im August und September befinden sich die Larven dann in den entsprechenden Entwicklungsstadien und können von den Nematoden bekämpft werden.

Zur Bekämpfung der Japankäfer-Larven empfehlen wir unser Produkt nema-green®.