Erdflöhe im Garten bekämpfen

Schäden an Pflanzen verursachen sowohl die Larven als auch die adulten Erdflöhe. Die Larven fressen an den Seitenwurzeln und am Wurzelzylinder von Kohlpflanzen. Dabei entstehen kaum merkbare Schäden. Durch den Käferfraß an den Blättern junger Keimlinge im Frühjahr kann es dagegen bei trockener Witterung und gehemmtem Pflanzenwuchs zu einer völligen Vernichtung dieser Keimlinge kommen. Die Jungkäfer im Juli richten weniger Schaden an. Ein typisches Schadbild ist der gut erkennbare Lochfraß an den Blättern der Pflanzen. Mit dem Produkt nema-care® können Erdflöhe im Garten biologisch und effektiv bekämpft werden.

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Schädlinge im Gemüsebeet bekämpfen mit nema-care®
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Welche Schäden verursachen Erdflöhe?

Das Schadbild der Erdflöhe ist unverwechselbar und kann besonders jungen Kulturen gefährlich werden:

  • Siebartiger Lochfraß: Die erwachsenen Käfer fressen unzählige kleine, runde Löcher in die Blattoberfläche. Bei starkem Befall sieht das Blatt aus wie ein Sieb.
  • Gefahr für Keimlinge: Erdflöhe greifen oft schon die Keimblätter an, bevor sich die Pflanze richtig entwickeln kann. Dies führt häufig zum Absterben der gesamten Jungpflanze.
  • Larvenfraß in den Blattstielen: Während die Käfer außen fressen, bohren sich die Larven einiger Arten (z. B. Psylliodes chrysocephala) in die Blattstiele und Triebe, was die Standfestigkeit und Nährstoffversorgung schwächt.
  • Eintrittspforte für Krankheiten: Durch die vielen Fraßstellen können Pilze und Bakterien leichter in das Pflanzengewebe eindringen.

Welche Pflanzen werden von Erdflöhen befallen?

Erdflöhe der Gattung Psylliodes haben eine klare Vorliebe für Kreuzblütler, aber auch einige Nachtschattengewächse:

  • Kohlgemüse: Alle Arten von Kohl (Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl) sind hochgradig gefährdet.
  • Würziges Blattgemüse: Besonders Rucola, Radieschen, Rettich und Senf werden bevorzugt attackiert.
  • Ölsaaten: Der Raps ist der Hauptwirt für den Rapserdfloh, was in der Landwirtschaft zu massiven Ernteeinbußen führen kann.
  • Nachtschattengewächse: Einige Arten befallen auch Kartoffeln und Tomaten, wobei hier meist nur die jungen Blätter geschädigt werden.
  • Hopfen: Der Hopfen-Erdfloh ist ein spezialisierter Schädling in Hopfenanbaugebieten. 

Erkennungsmerkmal: Wenn du dich dem Beet näherst und kleine schwarze oder metallisch glänzende Punkte "wegploppen" oder springen, handelt es sich eindeutig um Erdflöhe.

Nematoden gegen Erdflöhe

nema-care® enthält einen Nematoden-Mix aus Steinernema Gattungen, welcher speziell für die Bekämpfung von Erdflöhen im Garten entwickelt wurde. Die Nematoden werden einfach mit Wasser gemischt und auf die befallenen Pflanzen gegossen. Die Nematoden gehen dann aktiv auf die Suche nach den Erdflöhen und bekämpfen diese.