Nematoden gegen Wiesenschnaken

Während die ausgewachsenen Wiesenschnaken völlig harmlos sind und weder stechen noch fressen, gehören ihre Larven zu den gefürchtetsten Rasenschädlingen. Die graubraunen, beinlosen Larven leben im Boden und können bei feuchter Witterung massive Schäden an Grünflächen und Nutzpflanzen anrichten. Die wichtigsten in Europa vorkommenden Arten sind die Sumpfwiesenschnake, Tipula paludosa und die Kohlschnake, Tipula oleracea. Das beste Mittel zur Bekämpfung der jungen Schnakenlarven ist das Nematoden-Produkt nemastar®.

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Welche Schäden verursachen Wiesenschnaken-Larven?

Der Hauptschaden entsteht durch die Larven, die sich im Boden entwickeln und zeigt sich durch verschiedene Symptome:

  • Unterirdischer Wurzelfraß: Die Larven fressen an den Wurzeln der Pflanzen. Dies führt dazu, dass die Wasser- und Nährstoffaufnahme unterbrochen wird. Die Pflanzen welken und sterben schließlich ab.
  • Nächtlicher Oberflächenfraß: Bei feuchtem Wetter kommen die Larven nachts an die Erdoberfläche und fressen die oberirdischen grünen Pflanzenteile (Blattwerk) sowie den Vegetationspunkt ab.
  • Kahlstellen im Rasen: Das typischste Schadbild sind gelbe oder braune Flecken im Rasen, die sich im Frühjahr (März/April) und Herbst rasch ausbreiten. Das Gras lässt sich an diesen Stellen oft einfach wie ein Teppich abziehen.
  • Sekundärschäden durch Tiere: Vögel, Igel und Maulwürfe suchen gezielt nach den fetten Larven. Dabei zerwühlen sie die Grasnarbe oder das Beet oft großflächig, was den optischen Schaden vervielfacht.

Welche Pflanzen werden befallen?

Wiesenschnaken-Larven bevorzugen humose, feuchte Böden und sind vor allem dort zu finden, wo der Boden nicht gestört wird:
Rasen und Grünland: Dies ist das Hauptziel. Besonders gepflegte Zierrasen oder Sportplätze leiden unter dem Befall.
Gemüsepflanzen: In Nutzgärten werden vor allem Salate, Spinat, Mangold und junge Kohlpflanzen attackiert.
Erdbeeren: Auch Erdbeerpflanzungen können durch den Wurzelfraß stark geschwächt werden.
Zierpflanzen und Stauden: Besonders junge Setzlinge und weichstängelige Blumen werden gerne am Wurzelhals abgefressen.
Getreide: In der Landwirtschaft können Wintersaaten im Herbst massiv geschädigt werden. 
Tipp: Ein Befall lässt sich leicht testen, indem man eine betroffene Stelle mit einer Plane über Nacht abdeckt. Am nächsten Morgen befinden sich die Larven direkt unter der Plane an der Oberfläche.

nemastar® gegen Wiesenschnakenlarven

nemastar® enthält Nematoden der Art Steinernema carpocapsae zur biologischen Bekämpfung von Wiesenschnakenlarven. Die Sc-Nematoden sind unter anderem auf die Larven von Wiesenschnaken spezialisiert und bekämpfen diese sehr effektiv.